Projekt Beschreibung

• Wettbewerb 2008
• 3. Preis

Mit dem geplanten Neubau der Sport- und Kulturhalle und der Neuordnung der Platzfläche besteht die Möglichkeit die Parkanlage „Wiesweiherweg“ bis zum Feuerwehrhaus zu entwickeln. Sport- und Judohalle werden als solitäre Baukörper in das Gesamtareal an der Pegnitzaue integriert und prägen in offener Bebauung den stadträumlichen Übergang von den Wohngebäuden an der Nürnbergerstrasse in die Grün- und Freizeitanlage am Wiesweiherweg. Die flachen Neubauten, die leicht über der Grasnarbe schweben, bilden somit einen wohltuenden Rhythmus im Spiel von Aussenräumen mit Aufenthaltsqualität und inneren Funktionsbereichen.

Die Funktionen der Sport- und Kulturhalle werden auf zwei Ebenen organisiert. Auf dem Niveau, der durch den Abriss der alten Turn- und Schwimmhalle entstehenden Baugrube, wird die Halle mit Geräte- und Umkleideräumen gelegt. Im Erdgeschoss liegen nur das Foyer mit Mittagsbetreuung und eine Zuschauergalerie. Dadurch werden die Sporthalle und ebenso die Judohalle räumlich als eingeschossige Baukörper wahrgenommen und formen eine gegliederte Proportion im Stadtgrundriss. Das „Herz“ der Kulturhalle ist das zweigeschossige Foyer mit Treppe zur Sporthalle. Dieses bietet ausreichend Platz für kulturelle Veranstaltungen und lässt räumlich interessante Ausblicke in die Pegnitzaue und zur Stadt erwarten. Das architektonische Erscheinungsbild der neuen Sport- und Kulturhalle ist geprägt durch das Wechselspiel von verglasten und transluzenten Fassadenflächen. Durch eine entsprechende Fassadenbeleuchtung wird dieser Effekt noch verstärkt und die Halle als Lichtkegel bei abendlichen Veranstaltungen auch nachts räumlich wahrgenommen.

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